Astronomische Fachbegriffe
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Z
Abendstern: Planet (!) Venus,
wenn er erst nach der Sonne untergeht und somit am Abendhimmel gesehen
werden kann. (s. a. Morgenstern)
Ampte: Active Magnetospheric Particle
Tracers Explorers. Die Mission sollte aus drei Sattelliten
bestehen, welche u.a. den Transport und die Beschleunigung hochenergetischer
magnetosphärischer Ionen untersuchen sollten. Die Sonden wurden
gemeinsam am 16. August 1984 in nahezu äquatoriale Umlaufbahnen
gebracht.
Aphel: [sprich: Afehl] sonnenfernster
Punkt in der Bahn eines die Sonne umlaufenden Gestirns
(z. B. Planeten oder Kometen).
Gegensatz: Perihel
Apogäum: erdfernster Punkt in
der Bahn des Mondes um die Erde. Gegensatz: Perigäum
aschgraues Mondlicht:
Erscheinung kurz vor und nach Neumond, die auch die unbeleuchtete
Mondseite erkennen läßt und durch das Licht von der Erde,
das vom Mond reflektiert wird, hervorgerufen wird. Mondphasen
Astronomie: Wissenschaft von den
Eigenschaften, dem Bau, den Bewegungen, der Entstehung und der Entwicklung
der Gestirne und ihrer Systeme.
astronomische Einheit
[Abk.: AE]: Längeneinheit in der Astronomie
= mittlere Entfernung Erde - Sonne: ca. 150 Mio. km. Lichtjahr,
Parsek
Anfang der Seite
Deklination [Abk.: Dekl. bzw. d; Einheit:
Grad]: eine der beiden Koordinaten zur Bestimmung der Position eines
Gestirns, die den Winkelabstand vom Himmelsäquator
angibt und den Breitenkreisen auf der Erde entspricht.
Rektaszension
Dichotomie: Phase, bei der ein nicht selbst
leuchtendes Gestirn (Ggs.: Stern)
als Halbkreisfläche erscheint; sie kann außer beim (Halb-)Mond
(Mondphasen ) nur bei den inneren
Planeten Merkur und Venus beobachtet werden.
Doppelstern:
Mehrfachstern
Ekliptik (Tierkreislinie): scheinbare
jährliche Bahn der Sonne am Himmel, auf der sich auch Mond und
Planeten bewegen; auf ihr liegen die 12
Tierkreiszeichen
Elongation [Einheit: Grad]: Winkelabstand
(des Längenkreises; Rektaszension ) eines
Gestirns von der Sonne oder eines
Satelliten von seinem Planeten
Anfang der Seite
Feuerkugel: Ein Meteor, der heller
erscheint als die Venus(-4.7 mag). Große Feuerkugeln können
heller als der Mond, manche so hell wie die Sonne werden. Das Material,
welches in der Erdatmosphäre verglüht, kann aus Kometenkernen
stammen und besteht dann aus festen Teilchen, die von Eis zusammen
gehalten werden. Häufig handelt es sich bei Feuerkugeln jedoch
um Gesteinbrocken aus dem Asteroidengürtel. Der nach dem Abschmelzen
eventuell übrig bleibende Teil erreicht die Erdoberfläche
als Meteorit.
Finsternis: Bedeckung eines Gestirns
durch ein anderes. Bei einer Mondfinsternis (nur bei Vollmond) durchwandert
der Mond den Erdschatten; bei einer (- je nach Bedeckungsgrad -
partiellen, ringförmigen oder totalen) Sonnenfinsternis (nur
bei Neumond) wirft er seinen Schatten auf die Erde. Mondphasen
Frühlingspunkt (Widderpunkt):
Schnittpunkt von Himmelsäquator und Ekliptik,
in dem die Sonne zum Frühlingsanfang auf ihrer scheinbaren
Jahresbahn den Äquator in nördlicher Richtung überschreitet.
Er befand sich vor rd. 2 000 Jahren im Sternbild
Widder und hat sich infolge der Präzession
in das Sternbild Fische verlagert.
Galaxie: in Größe und Aufbau mit
dem Milchstraßensystem (= Galaxis)
vergleichbare Ansammlung von Sternen und
Nebeln, meist in Spiralform.
Galaxis = das
Milchstraßensystem
Gestirn: Sammelbegriff für alle beobachtbaren
Himmelskörper, also sich bewegende (insb. Planeten
und Satelliten ) wie "feststehende"
(Sterneund dergl.).
Helligkeit, absolute [Einheit:
Größenklasse M]: scheinbare
Helligkeit , die ein Stern hätte, wenn er
sich in genau 10 Parsek Entfernung befände.
Helligkeit, scheinbare
[Einheit: Größenklasse m]: Helligkeit (Strahlungsintensität),
mit der ein Gestirn dem Beobachter von der Erde
aus erscheint. Je höher der Zahlenwert der Größenklasse
ist, desto geringer ist die scheinbare Helligkeit des Gestirns.
Höhe: Winkelabstand (0 bis max. 90 Grad)
eines Gestirns vom Horizont. Zenit
Anfang der Seite
Ionenantrieb: Ein Raketenantrieb, der den
Schub durch Ausstoß elektrisch beschleunigter Ionen erzeugt.
Im Gegensatz zu den herkömmlichen Antrieben ist hier die Energiequelle
vom Treibstoff getrennt. Die Schubkraft ist gering im Vergleich
zu konventionellen Triebwerken. Doch bei Flugzeiten von vielen Monaten,
wie sie bei interplanetaren Mission üblich sind, ist der Ionenantrieb
chemischen Antrieben überlegen.
Anfang der Seite
Knoten: Punkt in der Bahn eines sich
bewegenden Gestirns , in dem seine Bahn die
Ebene der Ekliptik schneidet. Beim Übertritt
von Nord nach Süd spricht man vom absteigenden, beim Übertritt
von Süd nach Nord vom aufsteigenden Knoten.
Komet ("Schweifstern"): aus gefrorenen
Gasen und Meteoritenstaub bestehendes, 1 - 100 km großes Gestirn,
das sich im Sonnensystem auf einer Ellipsenbahn
um die Sonne bewegt und in deren Nähe einen Schweif ausbildet.
Meteorit
Konjunktion: 1. dichteste (scheinbare)
Annäherung zwischen einem sich bewegenden und einem anderen
Gestirn, z. B.: Planet-Stern, Mond-Planet,
Jupitermond-Jupiter. 2. speziell bei den beiden inneren Planeten
: Die obere Konjunktion tritt ein, wenn der Planet genau hinter,
die untere, wenn er genau vor der Sonne steht.
Konstellation: 1. Oberbegriff
der besonderen Stellungen:Konjunktion,
Opposition, Quadratur.
2. anderer Name für Sternbild oder
sternbildartige Figur (z. B. Sommerdreieck).
Korona: äußerster Teil der
Sonnenatmosphäre; mit bloßem Auge nur bei einer totalen
Sonnenfinsternis als Strahlenkranz zu erkennen. Finsternis,
Sonnenwind
Kosmos = Weltall
Kulmination: Durchgang eines Gestirns
durch den Meridian, gleichbedeutend mit
dem Erreichen der größten Höhe
über dem Horizont.
Libration: scheinbares Kippen ("Nicken")
des Mondes bei Betrachtung von der Erde aus. Durch die Libration in Länge
kann zeitweilig über den West- oder den Osthorizont, durch die Libration
in Breite zeitweilig über den Nord- oder den Südpol des Mondes
geblickt werden, wodurch ca. 59 % seiner Oberfläche zu sehen sind.
Lichtjahr [Abk.: Lj.]: Längeneinheit
in der Astronomie = die Strecke, die das Licht im Laufe
eines Jahres zurücklegt: 9,46 Billionen km.
astronomische Einheit,
Parsek
Anfang der Seite
Mehrfachstern: Sternsystem, das aus
zwei oder mehr Sternen (Komponenten) besteht, die
physikalisch zusammengehören und sich um einen gemeinsamen Schwerpunkt
bewegen. Wenn sie sich hierbei gegenseitig bedecken, gehören sie u.
U. zu den Veränderlichen Sternen;
können die (oft verschieden farbigen) Komponenten im
Teleskop getrennt werden, spricht man von einem visuellen
Mehrfachstern.
Meridian: Kreis am Himmel, der durch den Zenit,
die zwei Himmelspole und damit auch durch den Nadir,
den Nord- und Südpunkt am Horizont geht.
(siehe auch Kulmination)
Messier-Katalog [sprich: Messjeh-, Abk.: M]:
Verzeichnis von Nebeln und
Sternhaufen, der 1781 von dem französischen
Astronomen Messier veröffentlicht wurde.
Meteor = Sternschnuppe
Meteorit: kosmischer Kleinkörper, oftmals
Komet(enstaub), der bei seiner Abbremsung durch den
Luftwiderstand der Erdatmosphäre die Leuchterscheinung einer
Sternschnuppe hervorruft und die Erdoberfläche
erreicht. (siehe auch Sonnensystem)
Milchstraßensystem (Galaxis):
spiralförmiges Sternsystem (= Galaxie), zu
dem die Sonne (samt Sonnensystem) neben rund
200 Mrd. anderen Sternen gehört.
Mondalter [Einheit: Tage]: die seit
dem jeweils letzten Neumond verflossene Zeit; es kann maximal 29,53 Tage
(sog. synodische Periode) betragen.
Mondphasen: Lichtgestalten des Erdsatelliten,
wobei vier Hauptphasen unterschieden werden: Neumond (Mond vor der Sonne)
- Erstes Viertel (rechte Mondhälfte beleuchtet) - Vollmond (Erde zwischen
Mond und Sonne) - Letztes Viertel (linke Mondhälfte beleuchtet).
aschgraues Mondlicht,
Dichotomie, Finsternis,
Mondalter
Morgenstern: Planet (!) Venus, wenn
er bereits vor der Sonne aufgeht und somit am Morgenhimmel gesehen werden
kann. Abendstern
Anfang der Seite
Nadir (Fußpunkt): Punkt auf der (unsichtbaren)
Himmelshalbkugel direkt unter dem Beobachter. Meridian;
Gegensatz: Zenit
Nebel: Gas- und/oder Staubwolke im
Weltall. Fälschlicherweise werden manchmal auch
Galaxien als (Beispiel: Andromeda-) "Nebel" bezeichnet.
Neutronenstern: Überrest eines
massereichen Sternes nach einer Supernova.
Nova: Stern, der plötzlich
um das Mehrfache seiner Normalhelligkeit aufleuchtet, einige Zeit heller
bleibt, um dann allmählich wieder normal hell zu leuchten. Im Ggs.
zu einer Supernova handelt es sich bei ihm um
einen Veränderlichen Stern.
Ortszeit: auf den Längengrad des jeweiligen
Beobachtungsortes bezogene Zeit.
Opposition:
Konstellation, bei der ein äußerer
Planet, auf die Erde bezogen, der Sonne am Himmel genau
gegenübersteht, von dieser somit maximal beschienen wird und die ganze Nacht
hindurch sichtbar ist; der
Abstand zwischen dem Planeten und der Erde ist dann am geringsten.
rückläufige Bewegung
Anfang der Seite
Parallaxe: Verschiebung der Position eines
Gestirns am Himmel, wenn es der Beobachter
von zwei verschiedenen Standorten (der Erde) aus betrachtet.
Parsek [parsec; = Kurzwort aus Parallaxe
und Sekunde; Abk.: pc]: Längeneinheit in der Astronomie
= Strecke bei der ein Gestirn eine Parallaxe
von 1 Bogensekunde hätte: ca. 31 Billionen km. astronomische
Einheit, Lichtjahr
Perigäum: erdnächster Punkt
in der Bahn des Mondes um die Erde. Ggs.: Apogäum
Perihel [sprich: Pehrihehl]: sonnennächster
Punkt in der Bahn eines die Sonne umlaufenden Gestirns
(z. B. Planeten oder Kometen).
Gegensatz: Aphel
Phase: Ein Zahlenwerk k , der angibt,
welcher Anteil des Mondes oder eines Planeten von der Erde aus gesehen
beleuchtet erscheint. Für Venus gilt am 30. Juni 2001 k
= 0.60: im Teleskop erscheint die Venusscheibe zu 60% beleuchtet.
Planet ("Wandelstern"): nicht selbst
leuchtendes (und somit relativ kaltes) Gestirn,
das einen Stern umläuft und dessen Licht
reflektiert. Im Sonnensystem sind neun
große Planeten bekannt, die - je nachdem, ob sie sich innerhalb
oder jenseits der Erdbahn bewegen - in innere (Merkur und Venus)
und äußere (Mars, Jupiter, Saturn, Uranus, Neptun, Pluto)
unterteilt werden; sieben von ihnen besitzen Satelliten.
Abendstern, Ekliptik,
Konstellation, Morgenstern,
rückläufige Bewegung
Planetoid (Asteroid): kleiner Planet
im Sonnensystem, der sich vorwiegend
im sog. "Planetoidengürtel" zwischen der Mars- und Jupiterbahn
aufhält; der größte Planetoid (Ceres) hat einen
Durchmesser von 1 003 km.
Präzession: langperiodische
Lageänderung der Erdachse, die durch die Anziehungskräfte
von Sonne und Mond auf die Erdkugel verursacht wird.
Protuberanz: von der Sonne aufsteigende,
meist langgestreckte Gassäule.
Pulsar: sehr schnell rotierender Neutronenstern
mit starkem Magnetfeld.
Quadratur:
Konstellation, bei der ein
Planet mit der Sonne und der Erde (von "oberhalb" der
Ekliptik betrachtet) einen rechten (= 90 °-) Winkel
bildet.
Anfang der Seite
Radiant: scheinbarer Ausgangspunkt eines
Sternschnuppenschwarms.
rechtläufige Bewegung:
Rotationsbewegung oder Umlaufbewegung im gleichen Drehsinne wie
bei der Erde, also von West nach Ost. Gegensatz: rückläufige
Bewegung
Rektaszension [Abk.: RA bzw.
a; Einheit: h m s bzw. h ' "]: eine der beiden Koordinaten zur Bestimmung
der Position eines Gestirns, die den Abstand
vom Frühlingspunkt, gemessen
nach Osten, angibt und den Längengraden auf der Erde entspricht.
Deklination, Sternzeit
rückläufige (retrograde)
Bewegung: Rotations- oder Umlaufbewegung entgegengesetzt zum
Drehsinne bei der Erde, also von Ost nach West. Die scheinbar rückläufige
Umlaufbewegung eines äußeren Planeten
um die Zeit der Opposition wird dadurch
vorgetäuscht, daß die Erde ihn auf ihrer schnelleren
Innenbahn überholt und er dadurch scheinbar für einige
Zeit "zurückfällt". Gegensatz: rechtläufige
Bewegung
Russentonne Russisches Spiegelteleobjektiv,
f=1000mm (1:10). Die genaue Bezeichnung lautet "MTO-11CA".
Das Objektiv ist auch in etwas geänderter Bauweise als "MS
Rubinar" im Handel erhältlich. Es handelt sich um eine
Maksutov-Optik mit zwei Korrektionslinsen.
Anfang der Seite
Satellit (Trabant, "Mond"): nicht selbst
leuchtendes Gestirn, das einen Planeten
umläuft. Die Erde hat einen, nämlich den Mond. Sonnensystem
schwarzes Loch: Überrest
eines massereichen Sterns, dessen Dichte nach
seinem Zusammenfall so hoch ist, daß nicht einmal Licht entweichen
kann. Supernova
siderische Periode: Zeitspanne,
die ein Gestirn für eine Rotation oder
einen Umlauf benötigt, um - auf einen Stern
bezogen - wieder dieselbe Position einzunehmen.
Smart Abkürzung für Small Missions
for Avanced Research in Technolegy, ein Weltraumprogramm
der ESA. Der Satellit 'Smart1' wird ein Mondorbiter sein,
der den Mond ab 2002 von einer polaren Umlaufbahn aus untersuchen
soll.
Sommerdreieck: Konstellation
Konstellation, die aus den Hauptsternen der Sternbilder
Schwan (Deneb), Leier (Wega) und Adler (Atair) willkürlich
gebildet wurde und in unseren Breiten am sommerlichen Abendhimmel
im Süden steht.
Sonnenfleck: Störung im Magnetfeld
der Sonne, die sich als dunkler (meist erdgroßer!) Fleck von
der übrigen Oberfläche abhebt und ca. 2 000 °C kühler
ist als diese.
Sonnensystem: Planetensystem innerhalb
des Milchstraßensystems,
in dessen Zentrum sich der Stern namens Sonne
befindet; außer dieser setzt es sich aus folgenden, die Sonne
umlaufenden Gestirnen zusammen: 9 großen
Planeten, deren über 50 Satelliten,
zahllosen Planetoiden, Kometen
und Meteoriten sowie aus Staub, Gas und
(z. B. Gravitations- und Magnet-) Feldern.
Sonnenwind: ständiger, nach
allen Seiten in das Sonnensystem ausgehender
Teilchenstrom der Sonne, der der Korona entstammt
und z. B. Polarlichter verursacht.
Stern(Fixstern): im Gegensatz zu einem
Planeten selbstleuchtendes, aus heißen
Gasen bestehendes Gestirn, das - abgesehen
von der allgemeinen Ausdehnung des Weltalls
- nahezu unbeweglich am Himmel steht und - mit Ausnahme der Sonne
- im Teleskop lediglich als (oft farbig) strahlender Punkt erscheint.
Man unterscheidet u. a. Mehrfachsterne
und Veränderliche Sterne
von den "gewöhnlichen".
Sternbild (Konstellation):
willkürliche Zusammenfassung von Sternen
zu geometrischen Figuren an der Himmelskugel; diese ist lückenlos
in 88 Sternbilder eingeteilt.
Sternhaufen: Ansammlung physikalisch
zusammengehöriger Sterne in einer Galaxie,
die sich durch ihre erheblich höhere Sterndichte deutlich von
ihrer Umgebung abhebt. Es werden offene, Kugel- und Bewegungssternhaufen
unterschieden.
Sternschnuppe (Meteor): Meteorit,
der infolge seiner geringen (meist nur Staubkorn-) Größe
in einer Höhe von etwa 80 - 120 km in der Erdatmosphäre
verglüht und als Leuchtspur kurz sichtbar ist. Meteore treten
häufig in alljährlichen Schwärmen auf und werden
dann nach der Lage ihres Radianten nach dem
Sternbild benannt.
Sternzeit: Vom jeweiligen Beobachtungsstandort
abhängige Zeit, die sich aus dem Wert der Rektaszension
ergibt, die z. Z. im Meridian steht. siderische
Periode
Supernova: sehr massereicher Stern,
der in einer gigantischen Explosion endet, eine Hülle sich
schnell ausdehnenden Gases abstößt und im Zentrum einen
Neutronenstern oder ein schwarzes
Loch hinterläßt. Nicht verwechseln mit einer Nova!
synodische Periode: Zeitspanne,
die ein sich bewegendes Gestirn benötigt,
um von der Erde aus wieder denselben Anblick - bezüglich seiner
Stellung relativ zur Erde - zu bieten (z. B. von Opposition
zu Opposition). Mondalter
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Tagbogen: Teil der scheinbaren täglichen
Bahn eines Gestirns an der Himmelskugel, der sich
über dem Horizont befindet.
Teleskop (Fernrohr): Instrument zur Beobachtung
ferner Objekte (Gegensatz: Mikroskop). Es besteht im wesentlichen aus dem
Tubus (massives hohles Rohr) mit dem Objektiv (lichtsammelnde Optik), eingesteckten
Okularen (quasi Lupen) und aufgesetztem Suchfernrohr, aus der Montierung
und einem Stativ. Es werden zwei Grundtypen unterschieden: Linsenteleskop
(Refraktor) und Spiegelteleskop (Reflektor).
Terminator: Tag-Nacht-Grenze auf einem
nicht selbst leuchtenden Gestirn.
Tierkreiszeichen: eines der 12
Sternbilder, die sich auf der
Ekiptik befinden und den sog. "Sternzeichen" der
Astrologie entsprechen. Davon zu unterscheiden sind die 13 (!)
Tierkreissternbilder der Astronomie, zu denen zusätzlich das Sternbild
Schlangenträger zählt und die tatsächlich von der Sonne
durchlaufen werden.
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Universum: Weltall
Urknall (Singularität): Theorie,
wonach die gesamte Materie des Weltalls vor rund
15 - 20 Mrd. Jahren aus einem unendlich kleinen Punkt unendlich großer
Dichte entstanden ist und seither fortwährend in Ausdehnung begriffen
ist. Stern
Veränderlicher Stern:
Stern, dessen wesentliche Zustandsgrößen,
insb. Größe bzw. Masse, Rotationsdauer, Helligkeit und Farbe um einen mittleren Wert schwanken. Man
unterscheidet optische/geometrische (bedeckungsveränderliche
Mehrfachstern) und physikalische (einzelne)
Veränderliche Sterne (z. B. eine Nova).
Weltall (Kosmos, Universum): gesamter, mit
Materie erfüllter Raum.
Weltzeit (engl. Universal Time, Abk.:UT):
Normzeit für sämtliche Beobachtungsstandorte auf der Erde,
die sich auf die Ortszeit von Greenwich bei London
(0 Grad geographischer Länge) bezieht und gegenüber der MEZ eine
Stunde nachgeht.
Wintersechseck:
Konstellation, die aus den (meist: Haupt-) Sternen
der Sternbilder Fuhrmann (Kapella), Stier (Aldebaran),
Orion (Rigel), Großer Hund (Sirius), Kleiner Hund (Prokyon) und Zwillinge
(Kastor/Pollux) willkürlich gebildet wurde und in unseren Breiten am
winterlichen Abendhimmel im Süden steht.
Zenit (Scheitelpunkt): Punkt auf der (sichtbaren)
Himmelshalbkugel direkt (also in 90 Grad Höhe)
über dem Beobachter. Meridian ; Gegensatz
Nadir
Zirkumpolarstern(bild):
Stern(bild), der/das wegen seines geringen Abstandes zum
Himmelspol bei der scheinbaren täglichen Bewegung nie den Horizont
unterschreitet.
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